Die lieben Funktionäre

Bezeichnend für die Haltung unserer Funktionäre, nicht nur der ganz oben, ist der Schlusssatz des DKB Präsidenten Dieter Prenzel bei der diesjährigen Bundesversammlung des DKB in Chemnitz. „Gegen Kritik kann man sich weder schützen noch wehren; man muss ihr trotzen, und das lässt sich nach und nach üben.“ Sicher muss man in einem verantwortlichen Ehrenamt…

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Portrait: Nicole Mehlhaf

Auch von Nicole Mehlhaf vom TSV Salzgitter gab es kürzlich ein Portrait.
Quelle ist mir leider nicht mehr bekannt.

Das Geheimnis einer Kegelbahn erschließt sich dem Laien nicht auf Anhieb. Nicole Mehlhaf aber kann sie regelrecht lesen: „Die Eigenschaften ändern sich nicht nur durch den Belag aus Kunststoff oder Holz entscheidend, sondern auch die Temperatur beeinflusst den Lauf der Kugeln.“

Und die Spielführerin des TSV-Frauenteams muss es wissen, ist sie doch derzeit die erfolgreichste Keglerin Salzgitters. Eine Goldmedaille brachte das Mixed-Paar Nicole Mehlhaf/Andreas Twardowski beispielsweise von den Landesmeisterschaften im Scherekegeln 2006 mit. Auch die Mannschaftswertung ging an die Sportkeglervereinigung. Und in diesem Jahr klappte es sogar mit der 2006 mehrfach knapp verpassten Medaille bei der Deutschen Meisterschaft.

Dabei brauchte es einige Zeit, bis Nicole Mehlhaf die Faszination des Kegelns für sich entdeckte. Als Achtjährige hatte die Wolfsburgerin zunächst geturnt, erst mit zehn zog es sie in den Kegelverein.

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Kegelbahnwirt dreht durch

Er hat 5 Kegel-Omas auf seiner Kegelbahn eingesperrt. Fünf Damen waren am Vormittag in die Kneipe „Haus Regent“ gekommen um zu Kegeln. Die Hälfte der Kegelzeit war gerade abgelaufen, da fuhr der Wirt den Damenkegelklub harsch an. „Bezahlen und dann raus!“ soll er gerufen haben. Die fünf Damen, zwischen 79 und 91 Jahre alt, berieten…

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Liebling ich gehe kegeln

So oder ähnlich wird sich von der Partnerin oder dem Partner verabschiedet. Häufig ist der angeblich Gang zur Kegelbahn oder in das Training aber nur eine Ausrede um sich heimlich mit der oder dem Geliebten zu treffen. All denen empfehle ich ab jetzt unbedingt ihr Handy zuhause zu lassen oder aber dafür zu sorgen, dass…

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Portrait: Andreas Krüger

Kurz vor der Weltmeisterschaft in Oberthal gab es in der Rheinischen Presse ein Artikel unter der Überschrift:
„Krügers Ziel: Kegel-Weltmeister“ zu lesen.

Angefangen hat alles in Flingern auf der Erkrather Straße. Krügers Vater nahm ihn im Alter von sechs Jahren das erste Mal mit ins Rheinland Bowling, der Heimat des Kegelteams Hinterkranz (jetzt: SG Düsseldorf). „Da habe ich meinen ersten Titel gewonnen. 1985 bin ich dort Deutscher Juniorenmeister geworden“, erinnert sich Krüger. Eine steile Karriere begann. 1988 wechselte er nach Hilden, stieg dort in die 1.Bundesliga auf und wurde Vizemeister. Auch nach dem zweiten Vereinswechsel nach Kerpen musste er sich viermal mit dem Vizemeister-Titel zufrieden geben. Ähnlich wie einst Bayer Leverkusen im Fussball, heftet daher auch Krüger das Image des ewigen Zweiten an.

Doch dafür klappte es international: Zweimal gewann Krüger mit den Kerpenern den WNBA-Pokal, vergleichbar dem Uefa-Pokal im Fussball. 2006 wechselte der gebürtige Düsseldorfer zum ESV Siegen, wo Bundestrainer Michael Teschner auf ihn aufmerksam wurde.

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