Marihuanaplantage auf der Kegelbahn

Kegelbahnwirte haben es die letzten Jahre nicht leicht.
Mit der schwindenden Zahl an Keglern werden auch die Hobby-Kegelclubs weniger.
Das führt dazu, dass auch die Einnahmen der Kegelbahnpächter sinken.

Wer clever ist, lässt sich was einfallen, wie er die sinkenden Einnahmen kompensieren kann.
So auch der Betreiber einer Kegelbahn in Schöninghsdorf, im Emsland.
Die Idee mag lukrativ gewesen sein, leider aber auch illegal.

Der Wirt hatte die Kegelbahn zu einer Marihuana-Indoorplantage umgebaut.
Die Polizei fand jetzt bei einer Durchsuchung der Gaststätte, auf der umgebauten Kegelbahn über 400 Marihuanapflanzen, diese wuchsen dort unter optimalen Bedingungen. Mit Hilfe von Lampen und Lüftern wurden die Pflanzen herangezogen.

Der 39-jährige Betreiber der Gaststätte wurde zunächst vorläufig festgenommen.
Er hätte wohl besser bei der Pils-Zucht bleiben sollen.

Die Vorahnung

Betreten der Kegelbahnen verboten

Dieses Foto habe ich nach unserem Auswärtsspiel gegen Herborn in Dillenburg gemacht.
Ob da schon jemand was geahnt hat ?

Jedenfalls musste kurze Zeit später der Kegelbetrieb in Dillenburg eingestellt werden.

Die Herborner sind bekanntlich auf die Bahnen des ESV Wetzlar umgezogen, die Dillenburger wollten die kommende Saison ihre ehemalige Kegelbahn im Auestübchen wieder nutzen.

Den Dillenburger klebt aber, so scheint es, das Pech an den Fingern.
Vor ein paar Jahren wurden die Kegelbahnen in Niederscheld bei einem Hochwasser unbrauchbar,
dann kam die komplette Sperrung des Gebäudes in dem sie ihre Bahnen haben.
Und jetzt sind die Bahnen im Auestübchen in einem Zustand, dass sie nicht für den Spielbetrieb abgenommen werden.

So wie es aussieht, werden auch die Dillenburger ihre Heimspiele auf einer Wetzlarer Bahn absolvieren.
Das bedeutet die Spielpläne der Ligen mit Dillenburger Mannschaften müssen terminlich angepasst werden.

Playmate eröffnet Kegelbahn

anna scharlAnna Scharl war im Spätsommer 2007 das verführerischste Alm-Madl, das München je sah. Mit scheinbar unschuldigem Blick und ordentlich nacktem Holz vor der Hütte posierte sie auf einer Alm für das Männermagazin „Playboy“ als Wiesn-Playmate.

Jetzt erfüllt sich Anna auch noch einen weiteren Traum.
Immer schon wollte sie mal eine Bar oder einen Club in München eröffnen.
Jetzt macht sie mit ihrem Freund Philip Brunner Ernst: „Wir übernehmen in der Türkenstraße in der Maxvorstadt ein griechisches Lokal. Daraus machen wir eine stylische Bar“, sagt Anna.

Der Name steht schon fest: „Zahlbar 38“.

Und dann hat Anna noch eine coole Idee. In ihrem Laden will sie einen etwas angestaubten urdeutschen Sport wieder auf Kult-Ebene heben: Kegeln.

„Kegelbahnen sind ja immer etwas spießig“, sagt Anna, „ich will daraus eine lässige Kegel-Lounge machen.“

Dann heißt es in der Maxvorstadt genau wie im Playboy: „Gut Holz“!
Anna! Lass uns bei Dir abräumen…